FörderMonitor 2026 – Sektorbefragung zur Stiftungsförderung in Deutschland
Mit dem FörderMonitor 2026 liegt eine neue Befragung vor, die zeigt, wie zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland die Förderpraxis von Stiftungen erleben. Die Erhebung wurde von #VertrauenMachtWirkung in Kooperation mit dem Deutschen Fundraising Verband e.V. durchgeführt. Im Herbst 2025 haben über 500 Organisationen an der Umfrage teilgenommen.
Einige Erkenntnisse aus der Befragung:
- Zivilgesellschaftliche Organisationen bewerten ihre Förderbeziehungen insgesamt überwiegend positiv: 74 Prozent sind (sehr) zufrieden mit ihren laufenden
Förderbeziehungen. Gleichzeitig beschreiben Organisationen grosse Unterschiede in der Stiftungspraxis und benennen konkrete Reibungspunkte. - Als zentrale Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Stiftungen werden umfangreiche Berichtspflichten (41 Prozent), unflexible Mittelverwendung (34 Prozent) und ein Anpassungsdruck an Stiftungsziele (32 Prozent) genannt.
- Für 62 Prozent der unzufriedenen Förderpartner ist neben unflexibler Mittelverwendung die fehlende Augenhöhe die grösste Herausforderung. Das ist lediglich für 11 Prozent der zufriedenen Organisationen ein Thema.
- Viele Organisationen wünschen sich mehrjährige Förderzusagen und damit eine stärkere Planungssicherheit (81 Prozent), mehr Transparenz bei Entscheidungskriterien (70 Prozent) sowie mehr Flexibilität bei der Mittelverwendung (über 65 Prozent).
- Vertrauensbasiertes Fördern ist gelebte Praxis, wird aber oft nur punktuell umgesetzt. Direkt befragt schätzen 95 Prozent der Förderpartner die Effekte vertrauensbasierten Förderns (sehr) positiv ein.
Hier geht es zum FörderMonitor 2026.
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