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Stiftungssymposium

Referenten / Moderatoren

Das Schweizer Stiftungssymposium 2015 wird mit Referaten und Moderationen von folgenden Persönlichkeiten aus der Schweizer und europäischen Philanthropie, Rechtswesen, Politik, Kultur und Wissenschaft unterstützt:

Peter Brey
Vize-Präsident SwissFoundations, Geschäftsführer Fondation Leenaards

Peter Brey ist Geschäftsführer der Fondation Leenaards in Lausanne. Zuvor war er CEO der Fondation Terre des hommes und prägte die Entwicklung der internationalen NGO während 12 Jahren. Peter Brey studierte an der ESCP Europe Wirtschaftshochschule und war nach dem Studium unter anderem als Berater bei GfK, Department Manager bei der Bank Credit Lyonnais und als Geschäftsführer des Helen Dowling Forschungsinstituts in Rotterdam tätig. Peter Brey ist für diverse Organisationen im Vorstand und als Berater engagiert. Er ist seit 2015 Vize-Präsident von SwissFoundations.

Moderation Plenum II:
Staat und Stiftungen - Ein Verhältnis am Wendepunkt?

Carolina Campeas Talabardon
Stiftungsrätin Fondation Gandur pour la Jeunesse

Carolina Campeas Talabardon ist Rechtsanwältin und Mitglied der Genfer Anwaltskammer seit 1997. Sie studierte Rechtswissenschaften in Genf und London (LLM International Business Law). Derzeit ist sie Partner in der Anwaltskanzlei Pirker & Partners, in der sie neben ihren anderen Fachgebieten auch das Beratungsgeschäft entwickelt. Zuvor arbeitete sie über zehn Jahre lang als Anwältin bei Pirenne Python Schifferli Peter, später bei Schifferli & Associates, wo sie Erfahrung in Gerichtsverfahren, Familienrecht und Arbeitsrecht erwarb. Frau Campeas Talabardon ist Mitglied des Stiftungsrates der Fondation Gandur pour la Jeunesse. Des Weiteren ist sie Generalsekretärin des Schweizer Vereins Action Innocence und bekleidet Ämter im Verwaltungsrat einer Reihe weiterer Stiftungen und gemeinnütziger Organisationen.

Inputreferat Workshop II:
Plus d'impact grâce aux coopérations

Isabelle Chassot
Direktorin Bundesamt für Kultur

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Freiburg erwarb Isabelle Chassot 1992 das Anwaltspatent. Von 1992 bis 1995 war sie als Anwältin in Freiburg tätig. Ab 1995 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und ab 1997 als persönliche Mitarbeiterin der Bundesräte Arnold Koller und Ruth Metzler. Im selben Zeitraum gehörte sie dem Grossen Rat des Kantons Freiburg an und wirkte in verschiedenen Kommissionen, Vereinen und Stiftungen mit. 2001 wurde Isabelle Chassot in den Staatsrat des Kantons Freiburg gewählt und führte von 2002 bis Ende Oktober 2013 die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD). Sie wurde 2006 und 2011 wiedergewählt und präsidierte 2007 die Freiburger Regierung. Von 2006 bis Ende Oktober 2013 war sie zudem Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Seit November 2013 ist Isabelle Chassot Direktorin des Bundesamtes für Kultur.

Podiumsteilnehmerin Plenum II:
Staat und Stiftungen  Ein Verhältnis am Wendepunkt?

Abdallah Chatila
Präsident Fondation sesam

Im Libanon geboren, verbrachte Abdallah Chatila seine Kindheit in Genf (Schweiz), wo er die internationale Schule abschloss. Mit einem Diplom vom angesehenen Gemological Institute in Los Angeles, begann er 1993 seine berufliche Karriere in New York, wonach er zum Famillienjuwelierunternehmen in Genf wechselte. Um seine verschiedenen Investitionsaktivitäten zu unterstützen gründete Abdallah Chatila 2007 die Family Office Rachaya Holding, eine Organisation, die insbesondere in den Bereichen Diamantenhandel, Immobilien und Gegenwartskunst aktiv ist. Gleichzeitig war Abdallah Chatila - und dies bereits seit mehreren Jahren - immer auch philanthropisch aktiv. So gründete er 2011 die Stiftung Sesam, um seine Verpflichtungen zu strukturieren und weiter zu entwickeln. Aufgabe der Sesam Stiftung ist es, Verbände und Projekte in den folgenden Bereichen zu unterstützen: Gesundheit (Autismus), humanitäre Hilfe (im Libanon), Sozialhilfe vor Ort (in Genf) und zeitgenössische Kunst (Unterstützung der jungen Kunstszene). Die Stiftung ist an der Finanzierung der Projekte beteiligt und arbeitet eng mit anderen Stiftungen und Gebern zusammenarbeitet.

Inputreferat Workshop II:
Plus d'impact grâce aux coopérations

Phyllis Costanza
Geschäftsführerin UBS Optimus Foundation

Phyllis Costanza wurde im Juni 2011 zum CEO der UBS Optimus Foundation ernannt. Zuvor war sie Director of Leverage bei der Children’s Investment Fund Foundation (CIFF), einer in Grossbritannien ansässigen gemeinnützigen Organisation, die sich für die Verbesserung der Lebensumstände von Kindern in Armut und in Entwicklungsländern einsetzt. Ausserdem war sie acht Jahre als Vorstandsmitglied für die CIFF tätig. Vor ihrer Tätigkeit für die CIFF arbeitete Phyllis Costanza zehn Jahre als Managementberaterin für Kunden im Gesundheitswesen und für gemeinnützige Organisationen. Zudem war sie im öffentlichen Dienst als Beraterin des Gouverneurs des Staates New York, Mario Cuomo, für strategische und politische Fragen in Manhattan tätig. Phyllis Costanza verfügt über einen Master in Public Policy der John F. Kennedy School of Government der Harvard University und einen Bachelor of Philosophy der Miami University (Ohio).

Inputreferat Workshop VI:
The Effective Exit – Managing the End of a Funding Relationship

Beate Eckhardt
Geschäftsführerin SwissFoundations
Beate Eckhardt leitet seit 2005 als Geschäftsführerin SwissFoundations, den Verband der Schweizer Förderstiftungen. SwissFoundations engagiert sich für den Wissens- und Erfahrungsaustausch, Good Go-vernance, Professionalität und einen wirkungsvollen Einsatz von Stiftungsmitteln im Stiftungswesen. Bevor Beate Eckhardt die Leitung von SwissFoundations übernahm, war sie als frei schaffende Kommunikations- und Projektleiterin mit Schwergewicht Bildung, Kultur sowie Architektur und Städtebau tätig. Beate Eckhardt hat an der Universität Zürich Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte studiert. 2004 hat sie an der Universität Lugano und der UCLA einen Master of Science in Communications Management EMScom erworben.
 
Begrüssung
 
Moderation Workshop V:
Wirkung, Governance und Transparenz  Der neue Swiss
Foundation Code

 

Mirjam Eglin
Präsidentin Stanley Thomas Johnson Stiftung

Als Mitglied der Geschäftsleitung in einem pharmazeutischen Unternehmen gestaltet Frau Dr. Eglin die Strategie- und Organisationentwicklung mit und ist für die Produktezulassungen sowie Human Resources verantwortlich. Zuvor leitete sie für den europäischen Konzern internationale klinische Studien sowie ein Research & Development Team. Während und nach ihrer universitären Ausbildung in Naturwissenschaften und Psychologie war Frau Dr. Eglin mehrere Jahre in den USA und in der Schweiz in der Forschung und Lehre tätig. Zusätzlich ist sie Präsidentin der Stanley Thomas Johnson Stiftung sowie des Berufsverbandes für Pharmaceutical Professionals.

Inputreferat Workshop IV:
Die Mitarbeiter  Unser wichtigster Wirkungshebel

Vincent Faber
Geschäftsführer Trafigura Foundation

Nach dem Erwerben von Diplomen von den Hochschulen Ecole nationale supérieure d’électricité et de mécanique (ENSEM, Nancy) und Ecole nationale supérieure du pétrole et des moteurs (Institut français du pétrole, Paris), begann Vincent Faber seine Karriere bei Elf-Aquitance, wonach er bei einem grossen Pariser Unternehmensberater tätig war. Zu Beginn der 90-er Jahre wählte er eine neue berufliche Ausrichtung und widmete sich vollständig der internationalen humanitären Arbeit. Während mehr als 20 Jahren arbeitete er für die angesehnsten internationalen NGOs, und zwar sowohl vor Ort, in den Ländern wie auch in führenden Funktionen bei den zentralen Strukturen. Vincent Faber stiess bei deren Gründung 2007 zur Trafigura Stiftung. 2014 gründete er die Puma Energy Stiftung, ein Spin-off der Trafigura Stiftung, in Anlehnung an das gleichnamige Unternehmen und anhand eines ähnlichen Modells betrieben. Er übernahm auch die Führung dieser Stiftung.

Moderation Workshop III:
Leverage for Good  How foundations use their investments to support their mission

Dr. Claudia Genier
Stv. Geschäftsführerin SwissFoundations

Claudia Genier leitet die Geschäftsstelle von SwissFoundations in Genf. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und Promotion an der Universität St. Gallen, arbeitete Claudia Genier mehrere Jahre als Beraterin bei McKinsey&Company. Bevor sie im September 2012 die Leitung der Genfer Geschäftsstelle von SwissFoundations übernahm, wirkte Claudia Genier bei WWF International und während mehreren Jahren als Senior Consultant bei FSG Genf.

Moderation Workshop VI:
The Effective Exit – Managing the End of a Funding Relationship

Sandro Giuliani
Geschäftsführer Jacobs Foundation

Nach seinem Studium der Betriebswissenschaften an der Universität Zürich und seinem Master in der Entwicklungszusammenarbeit an der ETH Zürich, hatte Sandro Giuliani zwischen 1999 und 2009 für die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi verschiedene Posten inne und führte dort verschiedene Projekte. Danach stiess er zur Jacobs Stiftung, wo er seit 2013 als Direktor verantwortlich zeichnet.

Inputreferat Workshop IV:
Die Mitarbeiter – Unser wichtigster Wirkungshebel

Hedy Graber
Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund

Hedy Graber ist in Luzern und Genf aufgewachsen und hat an der Universität Genf Kunstgeschichte, Germanistik und Fotografie (Ecole d’Arts Visuels) studiert und mit einem Lizenziat abgeschlossen. Von 1990 bis 1996 war sie Kuratorin und Geschäftsführerin der Kunsthalle Palazzo, Liestal, danach Direktorin der Abteilung für Moderne Kunst bei der Galerie Fischer Auktionen, Luzern und ab 1998 Beauftragte für Kulturprojekte im Ressort Kultur des Erziehungsdepartements Basel-Stadt. Seit dem 1. Januar 2004 ist sie Leiterin der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund in Zürich. Damit verantwortet sie die nationale Ausrichtung der kulturellen und sozialen Projekte des Migros-Kulturprozent. Ihre Funktion beinhaltet auch den Aufbau und die Entwicklung des 2012 ins Leben gerufenen Förderfonds Engagement Migros, mit welchem die Migros freiwillig Projekte in den Bereichen Kultur, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Sport unterstützt. Hedy Graber ist Präsidentin des Vereins Forum Kultur und Ökonomie, Mitglied des Hochschulrates Luzern, verschiedener Kommissionen, Jurys, Stiftungs- und Verwaltungsräte.

Keynote:
Wie wirkt Förderung, wie fördert man Wirkung?

Podiumsteilnehmerin Plenum I

Dr. Antonia Jann
Präsidentin SwissFoundations, Geschäftsführerin Age Stiftung

Dr. Antonia Jann ist Geschäftsführerin der Age Stiftung und seit 2012 Präsidentin von SwissFoundations. Vor ihrer Tätigkeit bei der Age Stiftung arbeitete Antonia Jann unter anderem als Ressortleiterin für Pro Senectute und als Bereichsleiterin für Soziale Fragen beim Migros Kulturprozent. Nach dem Studium der Sozialpädagogik, Psychologie und Publizistik in Zürich und dem Masterstudium in Marketing und Betriebswirtschaftslehre in Basel, promovierte Antonia Jann 2012 an der Universität Vechta, Deutschland, im Bereich Gerontologie.

Moderation Plenum I

Dr. Ivo Knoepfel
Gründer und Geschäftsführer onValues

Dr. Ivo Knoepfel leitet das Beratungsunternehmen onValues, das Stiftungen bei der Umsetzung von Anlagestrategien berät, die sowohl die Erreichung von finanziellen Zielen als auch die Konformität mit dem Stiftungszweck ermöglichen.  Nach dem Studium und dem Doktorat an der ETH Zürich im Bereich Energie- und Umweltsysteme, hat er das eidgenössische Diplom als Finanzanalytiker und Vermögensverwalter erlangt und ist nun bereits seit 20 Jahren in verschiedenen Positionen in der Finanzwirtschaft tätig. onValues berät Kunden in allen relevanten Bereichen, von der Festlegung der Anlagestrategie, bis zur Auswahl von Vermögensverwaltern/Banken und zum Investment Controlling. Kunden sind sowohl schweizerische als auch internationale Stiftungen, die einen grossen Teil oder die Gesamtheit ihres Stiftungskapitals in Übereinstimmung mit dem Stiftungszweck anlegen. Spezialgebiete von onValues sind nachhaltige Anlagen, Impact Investments und Venture Philanthropy.

Inputreferat Workshop III:
Leverage for Good  How foundations use their investments to support their mission

Leonardo Lacerda
Leiter des Umweltprogramms der Oak Foundation

Leonardo Lacerda ist seit 2007 Direktor des Umweltprogramms der Oak Stiftung, einer in der Schweiz domizilierten Förderstiftung. Zusammen mit seinen zehn Teammitgliedern arbeitet er hauptsächlich in den Gebieten Klimawandel und Schutz der Meere. Das Unterprogramm Klimawandel befasst sich hauptsächlich mit  Treibhausgasminderungsmassnahmen, primär in den Bereichen Energie, Stadtentwicklung und Transport in China, Indien, Europa, Latein und Nord Amerika. Das Unterprogramm Meeresschutz möchte zur Verbesserung der Fischerei weltweit beitragen und hat zur Zeit den Fokus auf die Arktis, Europa und das Mesoamerikanische Riff gelegt. Vor der Gründung der Oak Stiftung hatte Leonardo Lacerda während 14 Jahre beim internationalen Netzwerk des WWFs verschiedene Funktionen inne, unter anderem die Position des Programmkoordinators für Latein Amerika und die Karibik (Gland, Schweiz), Direktor / Vertreter des Mittelmeerprogramms (Rom, Italien), Direktor für Schutzmassnahmen beim WWF Brasilien (Brasilia) sowie Manager des globalen Programms zur Erhaltung von Wäldern (WWF International, Schweiz). In dieser letzten Funktion koordinierte er ein globales Programm, das über 80 Millionen Hektaren Wälder in den biologisch wertvollsten Regionen dieser Welt unter Schutz stellte sowie die Forstwirtschaft über 70 Millionen Hektaren Wälder verbesserte. Er verfügt über grosse Kompetenz in den folgenden Bereichen: Verwaltung von Ländern und Gewässern unter Schutz, Organisationsentwicklung, Finanz- und Programm Management, Klimawandel, Fischerei, Kampagnenführung und internationale Beziehungen. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Rats von WWF Brasilien, der Umweltkommission der Yad Hanadiv Stiftung (Rothschild Stiftung, Israel), Gründungsmitglied des European Envrionment Funders Network, Gründungsmitglied und gegenwärtiger Vorsitzender des LARCI (lateinamerikanische regionale Klimainitiative), Gründungsmitglied des Fundação Vitória Amazônica, einer in Manaus, Brasilien ansässigen Nichtregierungsorganisation, welche im Gebiet des Umweltschutzes tätig ist sowie ehemaliges Vorstandsmitglied von WWF Spanien und WWF Griechenland. Er hat an der Paul Nitzsche School of International Advanced Studies (SAIS) an der Johns Hopkins Universität ein MA in internationalen Beziehungen erworben. Leonardo ist brasilianischer/schweizerischer Doppelbürger. In seiner Freizeit bereitet es ihm Vergnügen, fremde Sprachen zu lernen und Gedichte zu schreiben. Zur Zeit ist er im Begriff, die gesammelten Werke des griechischen Poeten, Konstantinos Cavafys, aus dem Neugriechischen ins Portugiesische zu übersetzen. 

Inputreferat Workshop VI:
The Effective Exit – Managing the End of a Funding Relationship

Heinz Leibundgut
Präsident Bernard van Leer Stiftung Luzern

Heinz Leibundgut war 35 Jahre in der Credit Suisse-Gruppe tätig. Nach einem Jahrzehnt in der Internen Revision der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt übernahm er Führungsfunktionen im Kundengeschäft. Als Regionalleiter Credit Suisse Zentralschweiz  sowie als Mitglied der Geschäftsleitung der Neuen Aargauer Bank war er viele Jahre verantwortlich für das Private Banking und Institutionelle Kunden. 2003 wurde er zum Global Head Internal Audit der Credit Suisse Group ernannt. Seit seiner Pensionierung 2013 engagiert er sich als Leiter des Prüfungsausschusses der Zuger Kantonalbank und im Verwaltungsrat der Rigibahnen AG. Seit 1998 ist er Mitglied des Stiftungsrates der Bernard van Leer Stiftung Luzern (Präsident seit 2013) und seit 2005 der Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung, Sursee. Beides sind kleinere Förderstiftungen. 

Inputreferat Workshop I:
Wirkungsmessung mit kleinem Budget

Prof. Dr. Bernhard Lorentz
Stanford University, Sonderberater für Stiftungen und Zivilgesellschaft im Auswärtigen Amt Berlin

Dr. Bernhard Lorentz ist Gastwissenschaftler am Standford Center on Philanthropy and Civil Society sowie Honorarprofessor at der Freien Universität Berlin. Er dient ebenfalls dem deutschen Auswärtigem Amt als Sonderberater für Stiftungen und die Zivilgesellschaft. Dr. Lorentz war zwischen 2008 und Februar 2014 Präsident und CEO der Mercator Stiftung, wo er weiterhin als strategischer Berater tätig ist. Zuvor war er bei Vodafone Deutschland Leiter des Bereiches für die Unternehmensverantwortung und Stiftungen sowie geschäftsführender Direktor der Hertie School of Governance. Dr. Lorentz promovierte an der Humboldt Universität Berlin und hat an den Universitäten Sussex und Humboldt Master Abschlüsse erworben. Seit 2001, als er nach verschiedenen Unternehmenspositionen zur Stiftung ZEIT stiess, arbeitet er für und mit Stiftungen. Als Gastdozent an der Freien Universität Berlin lehrt Bernhard Lorentz Stiftungsmanagement und –strategie, wo er 2011 zum Ehrenprofessor ernannt wurde. Bernhard Lorentz publiziert in den Fachbereichen Wirtschaftsgeschichte, strategische Philanthropie und Dienstleistungssektormanagement sowie über den Klimawandel, die Migration und Forschungs- und Entwicklungspolitik. Seine Artikel sind in angesehenen akademischen Journalen erschienen und er schreibt regelmässig Beiträge für wichtige Zeitungen und sektorspezifische Journale. Bernhard Lorentz ist Mitglied zahlreicher akademischer und philanthropischer Räte sowie Gründer und Verwaltungsratsmitglied vieler sozial unternehmerischer Gesellschaften.

Keynote:
Strategische Philanthropie. Wie Stiftungen einen Unterschied machen können

Podiumsteilnehmer Plenum I

Stephany Malquarti
Geschäftsführerin Fondation de bienfaisance du groupe Pictet

Stephany Malquarti hat an der Universität Genf ihren Abschluss in Psychologie erworben. Nach einigen Jahren Tätigkeit im sozialen Sektor stiess sie 2005 zur Kommunikationsabteilung der Pictet Gruppe. Als Generalsekretärin der Wohltätigkeitsstiftung ist Stephany Malquarti seit Gründung dessen 2009 für die philanthropischen Aktivitäten der Bank zuständig.

Moderation Workshop II:
Plus d'impact grâce aux coopérations

Nathalie Moral
Geschäftsführerin Arcas Foundation, Geschäftsführerin und Gründerin mavia Passion for Impact GmbH

Die gebürtige Schweizerin mit spanischen Wurzeln, wurde bereits in ihrer Kindheit dank der sozialen Engagements ihrer in Indien wirkenden und arbeitenden Eltern geprägt. Deshalb hat Nathalie Moral auch nach Ihrem Universitätsabschluss in St. Gallen und der anschließenden Beratungstätigkeit bei PWC in London und Bain & Company in Zürich ihre Leidenschaft für soziales Engagement beibehalten. In den vergangenen vier Jahren verknüpfte sie ihr fachliches Wissen, ihre persönliche Projekterfahrung und ihre Leidenschaft für die Philanthropie bei der LGT Venture Philanthropy. Dort baute sie als «Head of Advisory» nicht nur das Beratungsteam auf, sondern betreute auch selbst private sowie institutionelle Kunden bei ihren philanthropischen Engagements und Investitionen. Heute ist sie Gründerin und Geschäftsführerin der mavia Passion for Impact GmbH, ein Beratungsunternehmen im Bereich der Philanthropie und „Social Investments“. Zudem ist sie  Geschäftsführerin der Arcas Foundation. Die Stiftung fördert die (Re-) Integration in die Gesellschaft auf verschiedenen Ebenen und versteht dabei die (Re-)Integration in den Arbeitsprozess als wichtigen Teil ihres Tätigkeitsbereichs.

Inputreferat Workshop III:
Leverage for Good  How foundations use their investments to support their mission

Lukas Niederberger
Geschäftsleiter Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft

Lukas Niederberger ist Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG). Die SGG fördert und erforscht die Freiwilligentätigkeit in der Schweiz und unterstützt gemeinnützige Projekte und armutsbetroffene Personen. Bis 2008 leitete er als Direktor das Bildungszentrum Lassalle-Haus bei Zug. Als Autor und Referent thematisiert er gesellschaftliche Fragen. Daneben wirkt er als Berater und Vorstandsmitglied von sozialen Institutionen. 

Podiumsteilnehmer Plenum II:
Staat und Stiftungen  Ein Verhältnis am Wendepunkt?

Dr. Dr. Markus Notter
Präsident STEO Stiftung, a. Regierungsrat Kanton Zürich

1960 in Dietikon (Zürich) geboren, hat Markus Notter an der Universität Zürich Jura studiert und 1985 dort sein Lizentiat erworben. Zwischen 1985 und 1989 diente er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rechtsfakultät. Sein Doktorat schloss er 1989 mit einer These über das internationale Recht ab. Danach war er bis 1990 am Zürcher Bezirksgericht tätig. Markus Notter war von 1987 bis 1996 Mitglied des Grossen Rats von Zürich. Von 1990 bis 1996 war er Bürgermeister von Dietikon, wonach er in den Regierungsrat des Kantons Zürich gewählt wurde, wo er von 1996 bis 2011 der Direktion der Justiz und des Inneren des Kantons Zürich vorstand. Er hat zweimal den Regierungsrat präsidiert, und zwar 2001/2002 sowie 2008/2009. Zur Zeit ist er Präsident des Europainstitutes der Universität Zürich, Präsident des Rates des schweizerischen Landesmuseums, Verwaltungsratspräsident des Opernhauses Zürich, Präsident der STEO Stiftung und Lehrbeauftragter an den Universitäten Zürich und St. Gallen. 2012 hat er ein Ehrendoktorat der Rechtsfakultät der Universität Zürich in Empfang genommen. Markus Notter ist ebenfalls Kolumnist der NZZ am Sonntag und Autor bei der deutschen Wochenzeitung, Die Zeit.

Podiumsteilnehmer Plenum II:
Staat und Stiftungen  Ein Verhältnis am Wendepunkt?

Caroline Piraud
Geschäftsführerin Aurora Light Foundation

Caroline ist 2011 von einem 3-jährigen Aufenthalt auf den Bahamas zurückgekehrt, wo sie sich mittels Freiwilligenarbeit und als Board Member für Hands for Hunger engagierte, eine lokale Hilfsorganisation. Davor arbeitete sie während über 10 Jahren im Privat Kunden Bereich, zunächst in New York bei zwei Kanzleien in deren Trusts & Estates Abteilungen, dann in der Anwaltskanzlei Bär & Karrer in Zürich. Zuletzt war Caroline bei HSBC Guyerzeller Trust Company verantwortlich für den Aufbau eines Centers für Philanthropie in Europa. Bei VALUEworks leitet Caroline die Philanthropie-Beratung und zeichnet sich für die Verwaltung Schweizer Stiftungen verantwortlich. Zudem betreut sie unsere Kunden, insbesondere Unternehmer-Familien im Bereich Family Governance. Sie hat ihr juristisches Studium an der Universität in Zürich abgeschlossen, wo sie anschliessend auch das Rechtsanwaltspatent erwarb. Zudem hat sie ein LL.M. von der New York University, School of Law, inne. Im Frühjahr 2013 absolvierte sie einen Intensivkurs über professionelles Stiftungsmanagement, der vom Centre for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel angeboten wurde. Sie spricht fliessend Deutsch, Englisch und Französisch und kann sich in Holländisch und Spanisch verständigen.

Inputreferat Workshop I:
Wirkungsmessung mit kleinem Budget

Eva Richterich
Stiftungsrätin Emil und Rosa Richterich-Beck Stiftung

Eva Richterich studierte zuerst Tanz und Tanzwissenschaften in London und schloss 2007 einen Executive Master in Arts Management an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ab. 2012 erwarb sie ein Leadership-Diplom mit Fokus auf systemische Netzwerkführung am St. Galler Management Institut. Nach einem ersten Berufsleben als Tanzschaffende in Deutschland, England und der Schweiz initiierte sie 2003 das heutige Schweizer Tanzarchiv, das sie bis 2009 aufbaute. Zwischen 2009 und 2013 war sie Projektleiterin für das nationale Themenprogramm „Kulturvermittlung“ der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Anschliessend leitete sie bis im Sommer 2014 die Geschäftsstelle des neu gegründeten Netzwerks „Kulturvermittlung Schweiz“. Seit Mai 2014 ist Eva Richterich Verwaltungsrätin der Ricola AG und seit 2006 der Ricola Holding AG. Daneben engagiert sie sich als Stiftungsratsmitglied der Emil und Rosa Richterich Beck Stiftung und des Schweizer Tanzarchivs.

Moderation Workshop I:
Wirkungsmessung mit kleinem Budget

Dr. René Scheu
Philosoph und Herausgeber der liberalen Autorenzeitschrift "Schweizer Monat"

Bereits während seinem Studium der Philosophie, der italienischen Literatur- und Sprachwissenschaften an den Universitäten Zürich und Triest begann René Scheu frei für den «Tages-Anzeiger» und die NZZ zu schreiben. Nach dem Abschluss arbeitete er als zeichnender Hintergrundredaktor für das «St. Galler Tagblatt». 2007 wurde er in zeitgenössischer Philosophie an der Universität Zürich promoviert und wechselte zu den «Schweizer Monatsheften», die er als Herausgeber und Chefredaktor seither sukzessive zum heutigen «Schweizer Monat» mit eigenem Verlag ausgebaut hat. Seit 2013 schreibt er für die «NZZ am Sonntag» eine monatliche Kolumne.

Sternstunde Philanthropie 

Patrice Schneider
Chief Strategy Officer Media Development Investment Fund

Patrice Schneider, gegenwärtig Chief Strategy Officer des Media Development Investment Fund (MDIF) begann seine Karriere in den Medien als Kriegskorrespondent in Zentralasien Ende der 80-er Jahre. Bevor er 2002 zur MDIF stiess, war er 1998 beim World Economic Forum Direktor, dann europäischer Generaldirektor des Unternehmens Netscape, das Teil der Time Warner Gruppe ist. Er hat an der McGill Universität in Montreal wie auch in Strassburg am gleichnamigen Institut politische Wissenschaften studiert. Patrice hat sein Berufsdomizil in Zürich.

Inputreferat Workshop III:
Leverage for Good  How foundations use their investments to support their mission

Dr. Dr. Thomas Sprecher
Anwalt, Redaktionsmitglied Swiss Foundation Code

Thomas Sprecher ist Partner bei der Zürcher Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey. Er ist Mitglied mehrerer Stiftungsräte sowie des Legal Council von SwissFoundations und gehörte zu den Arbeitsgruppen, die den Swiss Foundation Code seit 2004 erarbeitet und überarbeitet haben.

Inputreferat Workshop V:
Wirkung, Governance und Transparenz  Der neue Swiss
Foundation Code
Dr. Donald Tillman
Geschäftsführer ETH Zürich Foundation

Donald Tillman hat an der ETH Zürich und am Massachusetts Institute of Technology MIT (USA) in Kultur- resp. Umweltingenieurwesen abgeschlossen und promovierte am Wasserforschungsinstitut Eawag. Von 1992-1995 war er Koordinator und Sachbearbeiter von Umweltverträglichkeitsgutachten von grossen Bauprojekten bei der Holinger AG. Von 2001-2005 war er verantwortlicher Technologie-Analyst für Investitionen in börsenkotierte und start-up Unternehmen im Bereich Wasser bei der heutigen Robeco-SAM Vermögensverwaltung resp. der heutigen Emerald Technology Ventures. Seit 2013 ist Donald Tillman zudem Präsident des Verwaltungsrats der Immobilien ETHZF AG.

Moderation Workshop IV:
Die Mitarbeiter – Unser wichtigster Wirkungshebel

Dr. Karsten Timmer
Geschäftsführer Arcanum Stiftung, Gesellschafter panta rhei Stiftungsberatung

Dr. Karsten Timmer ist Geschäftsführer der Arcanum Stiftung in Fribourg, Schweiz. Von 2000 bis 2005 war Dr. Timmer in der Bertelsmann Stiftung (Gütersloh/Deutschland) tätig, wo er mit einem Team ein Beratungs- und Informationsangebot für Stifter aufgebaut hat. Seit 2005 ist Dr. Timmer geschäftsführender Gesellschafter der panta rhei Stiftungsberatungs GmbH mit Sitz in Mannheim/Deutschland. Dr. Timmer hat Geschichte, Politikwissenschaft und Romanistik an der Universität Freiburg im Breisgau studiert und 1999 an der Universität Bielefeld mit einer Arbeit über die „DDR Bürgerbewegung 1989“ promoviert.

Podiumsteilnehmer Plenum II:
Staat und Stiftungen  Ein Verhältnis am Wendepunkt?

Lukas von Orelli
Geschäftsführer Velux Stiftung

Lukas von Orelli studierte Wirtschaft und Recht an der Universität Basel und sammelte erste berufliche Erfahrungen auf einer kleinen Basler Privatbank. 1998 erhielt er das Anwaltspatent. Erste Berührungspunkte im Stiftungssektor ergaben sich mit dem Aufbau einer Stiftung Jungunternehmer-Förderung (Business Parc) mit Sitz in Reinach/BL. Seit 2004 ist er Geschäftsführer der VELUX STIFTUNG mit Sitz in Zürich, die sich überwiegend mit der naturwissenschaftlichen Forschung in den Bereichen Tageslicht, Gesundes Altern und Ophthalmologie beschäftigt. Seit 2007 ist Lukas von Orelli Stiftungsrat und Vizepräsident der Stiftung Wegweiser und seit 2010 Vorstandsmitglied von SwissFoundations, dem Verband der Schweizer Förderstiftungen, wo er auch Co-Leiter des Arbeitskreises Finanzen ist. Zudem engagiert sich Lukas von Orelli als Mitglied des Stiftungsrates oder im Vorstand weiterer Organisationen.

Inputreferat Workshop V:
Wirkung, Governance und Transparenz  Der neue Swiss
Foundation Code