Janine Händel übernimmt das SwissFoundations-Präsidium

An der SwissFoundations-Mitgliederversammlung vom 3. Juni 2026 in den Merian Gärten in Basel übergab Lisa Meyerhans, Stiftungsrätin der Asuera Stiftung, das Präsidium von SwissFoundations an Janine Händel, Geschäftsführerin der Jakob und Emma Windler-Stiftung.

Neu ins Co-Vizepräsidium rücken Patrizia Rezzoli, Geschäftsführerin der Seedling Foundation, und Bettina Stefanini, Direktorin der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG). Andrea Studer, CEO der Botnar Foundation, wurde neu in den Vorstand gewählt. Sabrina Grassi, Geschäftsführerin der Fondation Leenaards, wurde für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Wir gratulieren Janine Händel, Patrizia Rezzoli, Bettina Stefanini sowie Andrea Studer und Sabrina Grassi herzlich zu ihren Ämtern. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem gesamten Vorstand. Zu diesem gehören weiterhin auch Andrew Holland, Geschäftsführer Stiftung Mercator Schweiz, und Maximilian Martin, Secretary-General Fondation Lombard Odier, die beide 2025 für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt wurden.

V.l.n.r. Patrizia Rezzoli, Co-Vizepräsidentin, Janine Händel, Präsidentin, Bettina Stefanini, Co-Vizepräsidentin

Ein grosses Dankeschön geht an Lisa Meyerhans für ihr engagiertes Wirken als Präsidentin, sowie an Suzanne Avedik für ihr Engagement als Vizepräsidentin. Beide haben sich während sechs Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen für SwissFoundations eingesetzt und den Verband entscheidend mitgeprägt.

25 Jahre SwissFoundations – gemeinsam Zukunft gestalten

Die diesjährige Mitgliederversammlung stand unter einem besonderen Vorzeichen: SwissFoundations feierte 2025 sein 25-jähriges Bestehen. Umso mehr freute es uns, den Anlass an jenem Ort durchzuführen, der einst den Grundstein für die Gründung des Verbands legte – in den Merian Gärten der Christoph Merian Stiftung in Basel.

Auf diesem starken Fundament will SwissFoundations auch in Zukunft aufbauen. An ihrer ersten Mitgliederversammlung als Geschäftsführerin zeigte Jasmina Ritz auf, wohin sich der Verband in den kommenden Jahren entwickeln soll: den Fokus schärfen, Kräfte bündeln und die Stimme der Förderstiftungen stärken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Interessenvertretung. Die Anliegen des Stiftungssektors sollen noch gezielter in den Dialog mit Politik, Verwaltung und weiteren relevanten Akteuren eingebracht werden.

Neben den statutarischen Geschäften bot das Rahmenprogramm Raum für Begegnungen und Vernetzung. Bei einer Führung durch die Gärten sowie den Treffen der Arbeitskreise Kunst & Kultur und Dachstiftungen konnten die Mitglieder sich austauschen. Beim anschliessenden Apéro wurden die Diskussionen weitergeführt und neue Kontakte geknüpft.

Über Janine Händel, Geschäftsführerin Jakob und Emma Windler-Stiftung 

Janine Händel verfügt über 25 Jahre Führungserfahrung in der Philanthropie, sei es im öffentlichen Dienst, im privaten Sektor oder im Stiftungsbereich. Ihre Kenntnisse umfassen sowohl Strategieentwicklung, Mediation und Fazilitation, Projekt- und Finanzmanagement, Monitoring und Evaluation und good governance. Janine Händel baute während 14 Jahren die Geschäftsstelle der Roger Federer Foundation auf, von einer kleinen Spendenorganisation hin zu einer wirkungsorientierten, professionellen und international tätigen Förderstiftung. Heute führt Janine Händel die Jakob und Emma Windler-Stiftung, die zu den grössten Schweizer Stiftungen zählt. Die Organisation ist sowohl fördernd als auch operationell mit eigenen Institutionen tätig. Als Stiftungsrätin der Lindt Cocoa Foundation kombiniert sie ihr Know-how in Konflikttransformation und Entwicklungszusammenarbeit mit guter Organisationsführung. Regelmässig stellt sie ihre Erfahrung auch als Beraterin für andere Stiftungen zur Verfügung. 

Über Andrea Studer, CEO Fondation Botnar

Andrea Studer ist Geschäftsführerin der Fondation Botnar seit September 2024. Fondation Botnar ist eine philanthropische Stiftung, die sich weltweit für das Wohlergehen junger Menschen einsetzt, in städtischen und digitalen Räumen, dort wo sie leben, lernen, arbeiten, spielen und sich vernetzen.Mit über 20 Jahren internationaler Entwicklungserfahrung verfügt Andrea Studer über einen umfassenden Erfahrungsschatz im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, insbesondere bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Zuletzt war sie dort als Vizedirektorin und Botschafterin für die humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz in den Regionen Nordafrika, Naher Osten und Europa verantwortlich. Andrea Studer arbeitete zudem beim Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen in Benin und hält Abschlüsse in Sozialanthropologie und Soziologie von den Universitäten Zürich und Sussex (Vereinigtes Königreich).

Einige Eindrücke

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