Sie sind hier

Stiftungsgespräch 2017

Donnerstag, 28. September 2017 - 18h00 bis 22h00

«Was die Welt von morgen bewegt»

Donnerstag, 28. September 2017, 18.00 - 22.00 Uhr
Villa im Forster
Forsterstrasse 39, 8044 Zürich

Exklusiv für Schweizer Förderstiftungen

Wir sehen uns mit grossen gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, auf die wir noch keine Antworten kennen. Die voranschreitende Globalisierung und das Aufkommen neuer Technologien krempeln unseren Lebens- und Arbeitsalltag um. Insbesondere die globale Digitalisierung verändert die Strukturen der Informationsflüsse. Solche Zeiten bergen viel Potenzial für Innovationen und ebenso viel Raum für Risiken. Umso wichtiger ist eine frühzeitige, fundierte und differenzierte Auseinandersetzung mit relevanten Entwicklungen und deren Einordnung in ein ganzheitliches Bild.

Im Nachgang zum letztjährigen Stiftungsgespräch hat SwissFoundations, gemeinsam mit dem Think Tank W.I.R.E., Schweizer Förderstiftungen zu einer Denkwerkstatt eingeladen - zu einem digitalen Thema in analoger Atmosphäre. Die Herausforderungen aus gesellschaftlicher Entwicklung und Digitalisierung machen vor der Stiftungsarbeit nicht halt. Deshalb ist es auch für Stiftungen wichtig, sich mit innovativen Ideen auseinanderzusetzen, nicht zuletzt, weil das ihre Partnerinstitutionen auch tun. Das Anstossen von Innovationen verlangt aber immer den Versuch, einen Blick in die Zukunft zu wagen, was grundlegend schwerfällt und das noch mehr in zunehmend komplexeren Umfeldern. W.I.R.E. will hier Abhilfe schaffen und hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Projekt NAVIGATOR vorgestellt, ein neues von W.I.R.E. in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und dem Schweizer Bundeskanzler entwickeltes Früherkennungssystem. Mittels sogenannter Signale aus zahlreichen Branchen, das können Aktivitäten oder Ideen unterschiedlichster Organisationen sein, leiten sie übergeordnete Trends und Folgen für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ab.

Einige Spannungsfelder wurden identifiziert: Mehr individueller Gestaltungsfreiraum in einer komplexeren Welt kann auch zu einer Überforderung führen und die Entscheidungsfreudigkeit behindern. Mehr Gemeinschaft durch die digitale Vernetzung kann auch gleichzeitig zur Vereinsamung führen. Die rasante Entwicklung in der Medizin, vor allem bei der Diagnostik, kann dazu führen, dass nun alle als potentiell krank gelten. Den zunehmenden Möglichkeiten zur Selbstwirklickung stehen Leistungsdruck und Anforderungen an die Flexibilität des Einzelnen gegenüber. Es hat sich gezeigt, dass diese Entwicklungen Einfluss auf die Arbeit und die Handlungsfelder von Stiftungen haben werden und sich eine frühzeitige Auseinandersetzung lohnen kann.

Das Stiftungsgespräch 2017 in Bildern

Stiftungsgespräch 2017

Fotos ©2017 SwissFoundations